Bald nach Kriegsende bemühten sich Josef Geier sen.,
Heinrich Pedrini, der auch der erste Obmann nach dem Zweiten
Weltkrieg wurde, und Robert Glöggl um die Wiedererrichtung
der Musikkapelle Auer. Sepp Thaler lebte zu der Zeit in
Kaltern, wo er auch Kapelle und Chor leitete, trotzdem übernahm
er die Aurer Kapelle wieder. Die folgenden Jahre waren vom
Aufschwung gekennzeichnet. So wurden Trachten angeschafft
und eine Probelokal eingerichtet. Die Kapelle nahm an Wertungsspielen
teil, bei denen sie immer sehr gute Auszeichnungen erhielt.
Konzertreisen führten die Kapelle nach Österreich,
Deutschland und Frankreich (Vichy 1952). Außerdem
hob die Kapelle einige Kompositionen Thalers aus der Taufe,
zudem wurden bereits 1963 Tonaufnahmen eingespielt.
Als Sepp Thaler im Jahre 1980 das Kapellmeisteramt zurücklegte,
übernahm sein Neffe Heinrich Simonini die Dirigentenstelle.
Das Amt des Landeskapellmeisters, welches er seit der Gründung
des VSM im Jahre 1948 innehatte, bekleidete Sepp Thaler
bis zu seinem Ableben im Jahre 1982. Für zwei Jahre
(1985-1986) leitete Prof. Valentin Resch die Kapelle, 1986
übernahm Walter Cazzanelli die Leitung. Im Frühjahr
2000 wurde dieser von Hans Simonini abgelöst, im darauffolgenden
Herbst übernahm Hubert Plunger die Leitung der Kapelle. Nach
5-jähriger erfolgreicher Zusammenarbeit verabschiedete sich
dieser und übergab die Leitung erneut an Hans Simonini. Im
Jänner 2008 übernimmt Günther Graber das Amt des
Kapellmeisters, ihm folgt im September 2010 Arnold Leimgruber.
Zeitgleich tritt Obmann Sepp Simonini nach 20-jähriger Tätigkeit
zurück und übergibt das Amt an Manfred Abram.
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